Woran es hakte
Wer wissen will, wie viele Menschen die Museen der Region besuchen, findet auf Schweizer Seite eine vollständige amtliche Reihe pro Haus — und auf deutscher Seite Pressemeldungen zu einzelnen Jahren.
Was gebaut wurde
Eine öffentliche Übersicht, die beide Seiten nebeneinanderstellt und die Lücke benennt, statt sie zu glätten: Für Kreuzlingen liefert der Kanton Thurgau maschinenlesbare Einzelhaus-Zahlen, für Konstanz gibt es keine vergleichbare Quelle pro Institution. Das ist der interessanteste Befund der ganzen Seite, und er wäre in einem schön gerundeten Balkendiagramm verschwunden.
Die Zahlen stehen frei zur Weiterverwendung, die Seite lädt nichts von fremden Servern, die Diagramme sind eingebettetes SVG statt einer Bibliothek.
Was daran übertragbar ist
Für Gemeinden, Verbände und Kulturbetriebe, die eigene Zahlen veröffentlichen wollen, ohne sie an ein Dashboard-Produkt zu hängen. Und als Beispiel dafür, wie man mit Datenlücken umgeht: sie zeigen, nicht kaschieren.
